Extras – Making-Of

„Es ist der helle Wahnsinn, wie toll deine Comics sind! Sie sind die großartigsten Kunstwerke der Neuzeit, die ich je betrachten durfte! Wie gelingt es dir nur, diese komplex simplen Gemälde zu erschaffen, oh du Meister der Künste?“ Diese Frage bekomme ich täglich zu hören und somit habe ich beschlossen, sie endlich einmal detailliert zu beantworten.

ACHTUNG: Die nun folgenden Abläufe sind höchst kompliziert und mögen die Gehirne des ein oder anderen über die Maße beanspruchen. Ich empfehle eine wohl dosierte Betrachtung!

Wenn ich einen Pinguincomic zeichne, sind die Abläufe nicht nur aufwendig, schwer zu bewältigen und kompliziert, es sind in der Regel auch immer die Gleichen. Zunächst einmal benötige ich ein paar Materialien.

Making-Of

Wichtig: Die Internetseite, um die gesamten Details der unglaublich komplex konstruierten Charaktere nicht zu vergessen. Dann benötige ich mein Comicbuch, zwei Stifte, die mit Kaffee gefüllte Pinguintasse (SHOP!) und meinen Mousepadblock.

Das Comicbuch ist mein Pinguinheiligtum.

Making-Of

In ihm befinden sich alle Comics, die auf dieser Seite veröffentlicht wurden (außer besondere Sachen wie der Weihnachtscomic).

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Aktuell über 150 Stück.

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Um einen Comic zu zeichnen, benötige ich erst einmal meine detaillierte und handgefertigte Rahmenschablone.

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Diese verwende ich für jeden Comic. Ich lege sie unter die leere Seite und pause sie ab (edding 1200). Ein Prozess, der meine vollste Konzentration beansprucht. Und eine volle Kaffeetasse.

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Danach kommt mein Zeichenstift zum Einsatz (uni-ball eye fine).

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Als erstes schreibe ich immer die anspruchsvollen Dialoge. So bin ich sicher, dass am Ende auch alles passt und ich keine Wörter irgendwo reinquetschen muss (wie ich es früher gemacht habe).

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Nun folgen die Pinguine. Oder besser: Die Protagonisten. Die Künstler. Die Charaktere. Die Seelen der Comics.

Making-Of

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Und danach die Eisscholle mit Wasser. Eine hochkomplizierte Detailarbeit, spiegelt sie doch den Hinter- beziehungsweise Vordergrund und somit die Atmosphäre des Bildes wider.

Making-Of

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DAS WARS. Der Comic ist fertig und wird eingescannt. Hier und da wird danach noch ein wenig aufgehellt, der Kontrast erhöht oder ähnliches (Bei diesem Comic wurde beispielsweise das „a“ in „Pizza“ ein wenig nach links gerückt, da es zu weit vom Rest des Wortes entfernt war!! OHO!).

Natürlich zeichne ich die Comics nicht immer frei drauf los. In der Regel skizziere ich mir zuvor wenigstens die Dialoge, damit die Sätze gut klingen und ich mich nicht irgendwo verschreibe. Für Dinge dieser Art benutze ich meinen Mousepadblock.

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Wie man sieht, steht dort der Dialog des Comics (in einer etwas anderen Form, als dann letztendlich im Comic). Wer sich fragt, was ich da oben zensiert habe: Das sind die Ergebnisse des WWE Pay-Per-Views „Judgement Day“, die ich aus Spoilergründen hier nicht zeigen möchte.

Der Block wird in der Regel für Skizzen aller Art benutzt. Hier mal ein paar kleine Beispiele:

Making-Of

Making-Of

Making-Of

Da ich grundsätzlich nichts wegwerfen kann, besitze ich selbstverständlich auch einen Pinguinordner.

Making-Of

In diesem befindet sich alles, was ich unbedingt aufheben musste (/wollte). Da wäre zum Beispiel die Skizze des Weihnachtscomics.

Making-Of

Oder die alten Comics, die vor dem neuen Design auf dieser Seite zu finden waren.

Making-Of

Die Vorlage für das erste (alte) Seitendesign.

Making-Of

Ein Haufen Comicskizzen, die den Rahmen dieser Seite sprengen würden, würde ich sie hier alle präsentieren.

Making-Of

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Das wars. So werden die Pinguincomics erstellt und so wird alles, was mit dieser Seite zu tun hat, gelagert und gesammelt. Das Comicbuch ist übrigens bald voll. Dann muss ich mir ein neues kaufen. Das alte werde ich dann einschweißen und ins Weltall schießen lassen. Dort dürfte es vor Umwelteinflüssen geschützt sein. Bis es in die Sonne fliegt. Aber bis dahin dürften noch einige Tage ins Land ziehen.

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